Kursinhalt Übergänge des Lebens
Immer wieder neu befinden wir uns in Übergängen, in Zeiten, in denen das Gewohnte zu Ende geht und das Neue noch gar nicht sichtbar ist. Diese Spanne ins blinde Nichts ist unsere fortwährende Herausforderung. Gleichzeitig sind die Übergänge des Lebens unsere tiefsten Entwicklungsstufen. Der Ablauf unseres ganzen Lebens ist eine fortwährende Kette von „Ent-Wicklungen“ und „Ein-Weihungen“.
Das, was uns plagt, was uns ärgert, was uns belastet, was uns provoziert, was uns krank macht und was uns immer wieder in tausend Stücke reisst, ist von aussen gesehen der Alltag. Von innen besehen sind wir es selbst, die diese Situationen wecken. Es ist eine unendlich lange Kette an Erfahrungen und Wiederholungen, die es braucht, bis wir loslassen – bis wir in den Atem von All-Eins zurückfinden und die doppelte Spur „Eins“ wird.
Das Wort „Übergang“ sagt bereits aus, worum es geht: Es kann nicht so bleiben, wie es war. Die grossen Übergänge verändern deshalb vollkommen die Lebenssituation.
Ohne dass wir den alten Ballast abwerfen, haben wir keine Chance durch das Nadelöhr hindurch zu kommen. So erscheint uns das Leben mitunter „gnadenlos“. Und dabei ist es die Gnade selbst, die uns „aufbricht“ für neue Stufen.
Der Kurs findet in Stille und Sammlung statt.
























