Vergebung und Versöhnung
Immer wieder sind wir geneigt, quasi aus einem inneren Impuls heraus, die Hand auszustrecken zur Versöhnung. Wir suchen den Frieden, um uns freizusprechen, um uns von einer Schuld loszusprechen, die uns bedrückt. Dieser Ansatz ist zwar verständlich, doch in den „Prozess“ von Vergebung und Versöhnung willigt er nicht ein. Die Vergebung ist eine Gabe, die darin besteht, bedingungslos „anzunehmen“ und nicht „abzugeben“. Wir können nur um Vergebung bitten, wenn wir bereit sind anzunehmen und zu tragen.
Vergebung ist ein fortlaufender Prozess von Geben und Nehmen, ein lebendiges Hin und Her und nicht eine einmalige Angelegenheit. Aller Ansatz, der uns zur Vergebung drängt, ist Schuld. Diese Schuld wollen wir loswerden; wir wollen diese schwere Last nicht mehr tragen. Schuld wiegt schwer. Wir haben keinen sehnlicheren Wunsch, als wieder in eine Leichtigkeit zu kommen. Viele Jahre und Jahrzehnte gelingt es uns, die Schuld erfolgreich zu verdrängen. Doch die Energie der Schuld, die Wahrheit, lässt sich nicht auslöschen. Deshalb müssen wir sie irgendwann annehmen und uns zu ihr bekennen.
Im ganzen Prozess von Vergebung und Versöhnung geht es um unser Gesicht, um unser inneres Gesicht, um die Wandlung dieses Antlitzes. Wenn wir um Vergebung bitten und die Aussöhnung und den Frieden wirklich suchen, dann können wir nicht aus den gleichen Augen schauen. Unser Blickwinkel, unsere Sicht der Dinge, unsere Einstellung und Haltung müssen mitgehen, weitergehen, in die Wandlung einwilligen. Die Aussöhnung kann nur gelingen, wenn wir am Ende dieses Prozesses aus „Einem“ Auge schauen. Zwei Augen, zwei Haltungen, zwei Meinungen müssen „Eins“ werden. Wenn ich also die Schuld „loswerden“ möchte, dann sehe ich mich und die Welt mit zwei Augen: einem linken und einem rechten Auge, einem guten und einem bösen Auge. Der Weg zur Aussöhnung kann nur in die Ganzheit führen und konkret bedeutet das: in die Annahme dessen, was ist, in jedem „Augen-Blick“. Vergebung und Versöhnung sind ein Weg, um unser Bewusstsein zu erheben. Würde die Schuld nicht niederdrücken, bräuchte die Seele keine Flügel!
Der Geist will uns heben und weiten. Und in einer ständigen Bewegung von Dichtigkeit in Transparenz vollzieht sich unser Tanz. Auch Vergebung und Versöhnung sind die Schrittfolgen eines Tanzes. Sie folgen dem Urrhythmus einer Drehbewegung um unsere Mitte. Erst in der Bewegung, im Weitergehen erkennen wir den Heiligen Kern. Aus der Herzensmitte heraus öffnet sich dies „Eine“ Auge. Dieses Auge schaut in alle Richtungen zugleich, bezieht alle Seiten mit ein und bleibt doch stets „inmitten“. Vergebung und Versöhnung führt in diese Mitte. Von zuunterst, von Dichtigkeit und bleierner Schuld, von tiefster Schwere und Last entlockt die Mitte unsere Wandlungsfähigkeit, unsere Liebesfähigkeit. Von dort ist Annahme möglich und Schuld tragbar.
Unser Anteil am Welt-Frieden
Die Liebe sieht eine andere Gerechtigkeit. Sie legt nicht auf die Waage. Sie rechnet nicht auf. Die Liebe schaut mitten ins Herz. Sie berührt das Wesenhafte und so kann über die Schuld-Annahme und Vergebung die Aussöhnung stattfinden. Allertiefste Wandlungsprozesse, die einer Transformation gleichen, vollziehen sich im Innersten. Vergebung und Versöhnung erhellen unser Bewusstsein und weiten unser Herz. Diese Bewusstseinserweiterung findet nicht nur in uns selbst statt; wir wirken zeitgleich in All und alles, wenn wir bereit sind zur Versöhnung beizutragen und wenn wir bereit sind Frieden zu stiften. Unsere eigenen Prozesse spielen sich nicht nur im „eigenen“ Herzen ab oder in unserer „individuellen“ Geschichte; stets sind wir mit allem verbunden. Und so hat unser Friede immer auch Anteil am Welt-Frieden.
So, wie wir die Welt erleben und erfahren, so schaut es ebenso in uns selbst aus. Der Weg von Vergebung und Versöhnung schafft neue Räume der Verbundenheit. Er führt aus der Isolation und Abgrenzung heraus und hinein in die Erkenntnis: Ich bin Du!
Doch dieses Erkennen kann nur aus dem Herzen gesprochen werden. Sich selbst und den anderen zu vergeben, kann deshalb niemals eine einmalige Angelegenheit unseres Lebens bedeuten. In der Haltung von Achtsamkeit und Demut ist dieser Ansatz von Vergebung und Versöhnung enthalten. Und diese Haltung kann als Grundstruktur unser ganzes Leben umfassen. Wache Augen und eine grosse Sensibilität und Liebe begleiten uns dann.
Wer den inneren Weg geht, für den sind Vergebung und Versöhnung Bestandteil des Aufklarungs-Prozesses. Wenn ich mir selbst nicht vergeben kann, werde ich auch meinem Nächsten nicht vergeben können. Wenn ich mich selbst nicht lieben kann, wie kann ich dann meinen Nächsten lieben? Wir müssen bei uns selbst beginnen. Sich selbst zu vergeben, was man sich selbst angetan hat, ist eine tiefe Übung. Der oftmals gar nicht bewusste Selbst-Hass, der manchmal über Jahre und Jahrzehnte recht versteckte, unscheinbare und subtile Formen angenommen hat, kann ein Wachrütteln der eigenen Gewohnheiten und Lieblosigkeiten auslösen. Erst dann werden wir uns der zahllosen Liebes-Ersatz-Handlungen bewusst, die wir im Alltag gar nicht mehr wahrnehmen. Der Selbst-Hass und die Selbst-Zerstörung sind ein kollektives Phänomen unserer Zeit; unsere Gesellschaft akzeptiert und unterstützt diesen selbstzerstörerischen Weg von Millionen von Menschen. Sie erkennt das Muster nicht oder will es nicht erkennen, das den Lebens- und Liebesausdruck verhindert.
Konventionen sind machtvolle Beeinflussungen. Der nicht befreite Mensch folgt und gehorcht blind.
Frieden ist gelebte Herzensgüte
Wenn wir uns das erste Mal im Leben mit Vergebung beschäftigen, sehen wir zunächst kaum einen Grund, weshalb wir vergeben sollten. So, wie wir leben, erscheint uns alles ganz „normal“. Wer ist sich seiner Gedanken, seiner Gefühle, seiner Handlungen bewusst? Wissen wir, dass jedes Verurteilen auf Vergebung wartet? An den Antworten dieser beiden Fragen können wir eine leise Ahnung davon gewinnen, in welcher Dumpfheit und Achtlosigkeit wir bisher gelebt haben. Ab diesem Augenblick können wir gewahr werden, was Mitgefühl, Einfühlungsgabe, Hingabe in der Tiefe bedeuten. Von dort, von diesem Punkt aus, können wir Friede – in uns, um uns und in der Welt – vielleicht zum ersten Mal spüren in seinem Miteinander, in seinem Verwobensein und Eins-Sein.
Über Frieden kann man nicht verhandeln; Frieden ist Lebensvollzug, ist gelebte Herzensgüte. Und der Beginn kann nur in uns selbst stattfinden. Den Begriff „Vergebung“ können wir intellektuell erfassen und „drumherum“ gehen. Wir können aber auch das Wort „Vergebung“ tief in uns einlassen, zu einem Teil unseres Leibes werden lassen und uns von ihm berühren lassen. Dann beginnt die Energie des Wortes in uns zu wirken. Und plötzlich steigen innere Bilder und Empfindungen auf, die etwas auslösen. Das können heftige Gefühle von Wut oder Hass sein, eine bleierne Schuld, die schon vergessen war oder Verletzungen ins Bewusstsein führen, die auf Heilung noch warten.
Vergebung und Versöhnung macht uns aufmerksam auf unsere „unerledigten Geschäfte“ und zeigt uns, an welcher Stelle wir das Konto noch nicht beglichen haben. Wenn eine Schuld nicht getilgt wurde, kann die Seele keinen Frieden finden. Vielleicht kennen wir den Unterschied, wie sich „Schein-Frieden“ anfühlt und was echten „Seelen-Frieden“ ausmacht. Es ist kaum mit Worten zu beschreiben, denn es zeigt sich als ein tiefes Wohlgefühl oder eben als dumpfer Stich im Herzen. Dieser Stich oder diese Stiche gehen durch Vergessen und Verdrängen nicht verloren. Niemals geht irgendetwas verloren. Doch über die Vergebung und Versöhnung erhalten wir ein Geschenk, das, was geschehen ist, zu wandeln, zu bereinigen, zu erlösen.
Wir haben Füsse bekommen, um den ersten Schritt zu tun. Wir haben Hände bekommen, um sie auszustrecken. Wir haben ein Herz bekommen, um barmherzig zu sein. Wir können davon Gebrauch machen. Der wahre Grund, weshalb Vergebung und Versöhnung so wenig und so spät Beachtung finden, liegt darin, dass wir unsere Konflikte und Probleme „lieben“. Wir wollen sie gar nicht immer so schnell loswerden. Sie verleihen unserem Ego ja schliesslich Beachtung. Wir erhalten Mitgefühl. Wir sind im Zentrum der Aufmerksamkeit. Würden wir uns und den anderen zu schnell vergeben, würden wir uns um den Reifeprozess betrügen. Alles hat seine Zeit und alles hat seinen Sinn. Wenn wir an den Gesetzen und der Vollkommenheit des Lebens rütteln, betreiben wir Sabotage an der göttlichen Ordnung.
Unsere „Liebes-Geschichte“ in Gott
Zu unseren schwierigsten Herausforderungen gehört das „Aushalten“ – das Aushalten von dem, was wir nicht haben wollen: das Schwere, das Bedrückende, das Nicht-mehr-zu-Verstehende. Dieses Aushalten bewirkt einen tiefen Läuterungs-Prozess unseres Mensch-Seins. Weit mehr, als wir ahnen, erhebt uns das Bedrückende und Belastende. Das Aushalten und Einwilligen in die Umstände, so wie sie sind, „trans-form-ieren“ die Form. Der Weg unseres Mensch-Seins hin in die Formlosigkeit und Befreiung, führt durch die Form und die Annahme der Form hindurch. Es gibt keinen Umweg und nichts, was daran vorbei führen würde. So unterliegt auch die Vergebung und die Versöhnung einer Gesetzmässigkeit, deren Weisheit wir kaum erahnen können.
Ein „zu früh“ des Prozesses kann ihn sogar verlängern. Kann „Ich will“ die Vollkommenheit schauen? Das Geschenk unseres Mensch-Seins ist wachsen und reifen zu dürfen, Einsichten gewinnen und die Erweiterung der Wandlungs- und Liebesfähigkeit. Dafür ist alles bereit gestellt! Es ist ein langer Weg, bis wir uns erkennen als „Eins“. Wer den inneren Weg erwählt hat, erwählt auch Vergebung und Versöhnung zu seiner Schrittfolge.
Wir beginnen bei uns selbst, erweitern den Kreis und dehnen ihn im Laufe unseres Lebens aus. Zu unserer „Liebes-Geschichte“ in Gott gehören ebenso die dunklen Flecken, die auf Wandlung, auf Vergebung und Versöhnung warten. Die innere Reise erweist sich als lange und weite Reise und wird immer mehr zu unserem Lebensweg. Erst auf diesem Bewusstseins-Weg tritt zu Tage, wie viel noch auf Aussöhnung wartet. Wie blind wir Jahre und Jahrzehnte die Welt durchwandern, indem wir sie von einem einzigen Standpunkt aus betrachten. Dieser eine Blickwinkel ist offen, doch alle anderen liegen noch im Dunkeln. Sie liegen im Dunkeln und im Verborgenen, wie auch Vergebung und Versöhnung im Dunkeln heranwachsen muss, um ins Licht durchzubrechen. Das Dunkle ist ein wichtiger Nährboden für den Verwandlungs-Prozess.
Es läuft in uns dasselbe ab wie in jedem Weizenkorn. Im Dunkeln und Ungewissen muss es sterben. Erst wenn die Form zerbricht, kann der neue Lebenskeim entstehen und das Weizenkorn zur fruchttragenden Ähre heranwachsen. So ist auch die Vergebung ein Sterbe-Prozess im Innern, bevor es zur lichtvollen Aussöhnung kommen kann. Doch dieses Sterben ist die Voraussetzung für alle folgenden Schritte. Ohne die Bereitschaft und Einwilligung in den „Ich-Tod“, der ein fortlaufendes Sterben bedeutet, kann die Herzens-Öffnung nicht geschehen. Die Form muss zerbrechen; sämtliche Mauern unserer Vorstellungen müssen zum Einstürzen gebracht werden.
Was sich so dramatisch anhört, ist im Grunde genommen unser aller Lebensvollzug. Die vielen kleinen und grösseren Tode kommen von ganz alleine. Es kommt, wenn es reif ist. Das gilt für uns selbst und das gilt als Kollektiv, das wir gleichfalls sind. Noch immer sehen wir uns getrennt vom Weltgeschehen und haben die Vorstellung: dies ist etwas ausserhalb von uns, nicht zum eigenen Leben gehörend. Immer wieder vergessen wir, dass es nur „Ein“ Leben gibt, „Ein“ Dasein, „Eine“ Wirklichkeit, die sich so vielfältig allüberall ausdrückt. Dies alles zusammen sind wir: diese Welt, diese Galaxien, diese Universen, dies „Eine“ Licht. Und dies Gewaltige und Unaussprechbare ist mitten in unserem Herzen. Es ist das Tor in alle Dimensionen. So gewaltig und bedeutsam ist unser Herz! Und hier und nur hier ist der „Ort“, an dem Vergebung und Versöhnung, Schuldannahme und dessen Wandlung geschehen kann. Ein jeder Einzelne von uns vermag gewaltige Transformationsarbeit von diesem „Ort“ aus zu leisten. Die Herzensverbundenheit kennt weder Geburt noch Tod, kennt weder Vergangenheit noch Zukunft; sie ist reines nacktes Sein – geburtlos, todlos, formlos. Das Wort „Herzens-Verbundenheit“ drückt es so klar aus: das Herz ist mit allem verbunden. In der Verbundenheit mit allem, kann ich nur aus meiner Mitte heraus sein. Sie ist dieses Ewige in uns, der Heilige Raum, das Licht, das alles durchstrahlt.
Jetzt – unser „Heiliger Raum“
Wenn es uns gelingt, von dieser Mitte aus da zu sein, ist alles Trennende verschwunden: die Schuld wie die Verletzung, der Täter wie das Opfer. Auch die Vergebung und die Versöhnung verschwinden an diesem „Ort“. Dort ist nichts. Dort gibt es nichts. Dort vollzieht sich keine Handlung. Dort muss ich nicht etwas tun, so dass Vergebung und Erlösung geschehen. Dort „bin“ ich Vergebung und dort „bin“ ich Erlösung. Dort ist alles „Ich Bin“!
Dort ist alles „reine Gegenwart“!
Ewiges Jetzt!
Dieses „Jetzt“, dieser „Heilige Raum“ und dieses „Gelobte Land“ ist nicht ein Ausnahme-Zustand. „Jetzt“ ist uns in jedem Augenblick geschenkt. Doch haben wir unser Herz in jedem Augenblick im „Jetzt“? Hält es sich nicht fast ununterbrochen in der Vergangenheit auf und stochert in den Verletzungen herum? „Jetzt“ schenkt uns permanent ein „Neues Leben“! Nehmen wir es wirklich an? Erfassen wir die ganze Tragweite von „Jetzt“? Schauen wir das Erlösende von „Jetzt“? Erkennen wir die tiefe Heil-Kraft von „Jetzt“?
Nur wer sich aufhält in der Welt der Dualität, in der Welt des Verstehen-Wollens, der braucht Vergebung und Versöhnung, der wartet auf Erlösung. Jedes Gefühl und jeder Gedanke sind aus der Zweiheit geboren. Die Zweiheit kann sich selbst nicht „erlösen“. Das, was wir den „Erlöser“ nennen, ist nichts anderes als Präsenz, reine Gegenwart, immerzu jetzt. Und wir können diesem „Jetzt“ immerzu begegnen, denn es ist immerzu da. „Jetzt“ kennt keine Abwesenheit in Ewigkeit.
Wieso wählen wir nicht diesen Weg – den Weg des Lichts, den Weg aller Heilung und Heiligung? Wieso ziehen wir es vor, uns selbst zu belügen? Es ist der Glaube, der das Licht zu Tage fördert. Und es sind der Unglaube, der Zweifel, die Zweiheit, die Angst, die Ungewissheit, die das Licht verbannen. Das Licht ist das „Eine“ in allem und in alle Ewigkeit jetzt da. Es kennt kein „Davor“ und kein „Danach“. Nur „Jetzt“, kein Nacheinander, keine Zeitabfolge, keine Raumabfolge. Jetzt bedeutet Formlosigkeit, Zeitlosigkeit. Im Jetzt ist nur Leere, Heiliges Nichts. Wenn wir unser Herz an Vergebung und Versöhnung hängen, dann muss uns bewusst sein, dass diesen Schritt nur die Zweiheit, das herausgefallene „Ich“ der Einheit wollen kann. Das „Eine“ käme nicht auf die Idee nach Erlösung zu bitten; es „ist“ die Erlösung. Nur das vom Schöpfer-Gott getrennte „Ich“ kommt auf die Idee nach Erlösung zu rufen, einen „Erlöser“ anzurufen, einen „Erlöser-Gott“ ein Leben lang zu suchen.
Über unsere Fragen, unser Verstehen-Wollen beginnen wir die Einheit zu verlassen. Wir verlassen in der Tat das „Paradies“, wenn wir die Früchte vom Baum der Erkenntnis essen. Die „Geistigen Früchte“ schmecken wunderbar; sie stellen die Versuchung unseres Egos dar. Unsere Gesellschaft stellt jene Früchte auf das oberste Trittbrett der Leiter. Gibt es einen unter uns, der nicht auf diese Versuchung hereingefallen wäre? Der spirituelle Weg bietet „wunderbare Früchte“ an, um unser Ego aufzublähen. Könnte einer von uns sagen, er habe alle Früchte ausgeschlossen, sei an allen tapfer vorbei gegangen?
Möge die göttliche Präsenz unser aller Gegenwart sein!
Ruvigliana (CH)
September 2007
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